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Criminal Law - History - Politics - Religion - Januar 19, 2024

Buch ‚ZIONSWERK‘ – Kapitel 18

Es folgt die Aufklärung eines bis dato dem Offizial nach ungeklärten Tötungsdelikts, welche (die Aufklärung) die deutsche Justiz aufgrund der sträflichen/tätlichen Involvierung zahlreicher Lokalpolitiker und Polizisten bis dato zu verhindern wusste.

Stellen Sie sich nun bitte vor, Sie wären ein gewisser „Ulfi K.“. Seit Ihrer Geburt gelten Sie als „auffällig“, nach Überleben einer unfallbedingten Minderversorgung Ihres Gehirns sogar als „geistig behindert“ und „entwicklungsgestört“, was Sie persönlich jedoch beflügelt hat, sich in völliger Zurückgezogenheit intellektuell überdurchschnittlich zu bilden. Sie sind 27 Jahre alt, bekennender Exhibitionist und sehen täglich über mehrere Stunden Pornos, welche Sie über den vom Sozialbetreuer finanzierten Internet-Anschluss laden. Ihre absonderliche Neigung zur Masturbation treibt Sie stets in die finale Onanie, davor jedoch in die Nähe minderjähriger Mädchen. Niemals würden Sie übergriffig werden, zumal Sie Ihre persönliche Infantilität und der herzliche Hang zur kindlichen Liebe fest in Händen halten.

Besonders angetan hat es Ihnen ein 9- jähriges Mädchen aus der Nachbarschaft, welches sich selbst nach dem Lüften Ihrer Hose zum Zwecke des Wichsens vor dessen Mitschülerinnen artig und mit Handschlag vorstellt: „Hallo, ich bin die Peggy.“ Peggys‘ Mutter musste von jener ersten Begegnung freilich aus dem Munde der Mütter jener erbosten Mitschülerinnen erfahren. Sie selbst haben deshalb von Anfang an keine Chance, jemals als „ordentlicher Freund“ Ihrer minderjährigen Vertrauten anerkannt zu werden. Vorerst. Auch lebt Peggys‘ Mutter mit einem Türken (Inhaber einer Döner-Produktion), welcher die kleine blauäugige Blondine (Peggy) aufgrund deren beeindruckender Schönheit als „Hexe“ bezeichnet und sie mehrmals unter Verwünschungen und Schlägen aus dem Hause treibt. Um die geliebte Tochter (Peggy) vor den Ausritten des türkischen Lebensgefährten zu schützen, gestattet Peggys‘ Mutter fortan sogar den Umgang mit Ihnen. Wider Erwarten verbringen Sie im Durchschnitt täglich 5 Stunden mit Ihrer großen Liebe. Da Peggy von Ihnen weder bedrängt oder gar unsittlich berührt wird, nähert sichdie junge Dame von sich aus dermaßen, dass Sie im Verlauf Ihrer Zweisamkeit Umarmungen, Küsse und Liebkosungen tauschen. Ihnen selbst ist aufgrund der Heiligkeit Ihrer Beziehung zu Peggy wichtig, niemals mehr als „Kinderf***er“, „Flachwischser“ oder „Päderast“ bezeichnet zu werden, zumal Sie in der Vergangenheit ebenso loses Interesse an Knaben hatten.

Ihr Leben ist gut, wenn Sie mit Ihrer Peggy sind. Ihre kleine Süße nennt Sie wiederkehrend „Ulfi“, „mein Bärchen“, „mein Beschützer“ und „mein Retter“. Niemals zuvor hatten Sie derart große Ehrungen Ihrer Person erfahren, die Liebe für jenes Mädchen (Peggy) ist überwältigend.

An einem Mittwoch (Peggys‘ Mutter arbeitet an jenem Tag bis spätabends) machen Sie sich – wie täglich – auf den Weg über die Wiese zur Bushaltestelle, um Peggy von ebenda abzuholen. Der Schulbus hält, die Türen fallen zischend auf, doch Ihr Liebling steigt nicht aus. Beunruhigt fragen Sie den Busfahrer nach dem Verbleib Ihrer Peggy und erfahren, dass Ihre kindliche Freundin auch am Morgen nicht in den Bus gestiegen war. Wohl sind Sie aufgrund Ihrer Leibesfülle etwas behebig, doch eilen Sie mit heißer Lunge an die Döner-Produktion des türkischen Lebensgefährten, in welcher Sie Peggy vermuten. Wohl sind Sie dem stiefväterlichen Feind Ihrer Liebsten vollends verhasst, dennoch treibt Sie Ihre schmerzliche Verlustangst in das Produktionsabteil des türkischen Fleischers. Keuchend schreckt der Türke auf, als er Ihrer ansichtig wird, denn just in den Sekunden Ihres Eintretens verschwindet der zarte und vollständig entkleidete Leib Ihrer einzigen Liebe (Peggy) im mächtigen Trichter des stählernen Fleischwolfes. Fassungs-, sprach- und schier leblos harren Sie inne, verlieren Ihr Gehör und fallen zu Boden. Um Sie aus Ihrer Ohnmacht zu holen, erhalten Sie vom Mörder Ihrer Peggy eine Dusche blutigen Eiswassers. „Steh auf, Du fettes Schwein!“ Zögerlich kommen Sie auf die Beine und erhalten sofort eine Tirade an Drohungen: „Höre mir gut zu, Du Kinderf***er: Nur ein Wort hiervon und ich lasse Dich für immer einsperren! Hast Du mich verstanden, Du dummes Vieh? Deine kleine Schlampe habe ich getötet, weil sie die Schande über meine Familie brachte! Geschächtet habe ich sie, wie ein Tier! So muss es sein. Nun ist Ordnung hergestellt.“

Sofort gehen Sie zu Boden, fallen auf die Knie und bitten diesen Schlächter um die sterblichen Überreste Ihrer süßen Peggy, welche als hellrosa Fleischbrei aus dem Mahlwerk kommen. Lachend stimmt der wahnsinnige Mörder zu und versichert Ihnen die Übergabe der Dönerrolle sofort nach dem Kochen des Bräts. Bedingung: Sie müssen Peggys‘ zerhackten Körper vollständig verzehren. Über eine Woche soll es von nun an dauern, bis Sie Ihr Versprechen eingelöst haben. Erst wenige Tage zuvor nahm Ihnen Ihr kleiner Liebling jenes wie folgt ab: „Ulfi, mein Ulfi, wenn ich Angst habe, dann wünsche ich mir, dass Du mich verschluckst! Denn Du bist mein Retter, mein Held. Mein Ulfi!“ Und Sie haben Wort gehalten. Denn Peggy lebt nun in Ihnen. Für immer.

Dass der Türke keineswegs Wort halten würde, lag auf der Hand: Sofort nach Ausgabe der Vermisstenanzeige durch Peggys‘ verzweifelte Mutter werden Sie unter dem Verdacht der Ermordung Ihrer Liebe verhaftet. Die Beiziehung eines Innsbrucker Kriminalpsychologen bringt – mit Ausnahme des für Sie vernichtenden Medienrummels – keinerlei Fortschritte in der Aufklärung jenes Falles, in welchem Sie zu Unrecht erst in Untersuchungshaft und später über Jahre in Dauerarrest genommen werden. Warum Sie über all die Zeit Ihrer Einzelhaft die Wahrheit nicht ausgeben wollten (?): Sie waren und sind mit Ihrer Peggy.

All die dummen und mitnichten trefflichen Fragen des „Profilers“ („sehenden Kriminalpsychologen“) aus Tirol nach dem Ort des Ablegens der Kinderleiche, dem Grad der sexuellen Erregung in Peggys‘ Nähe und dem Motiv Ihrer Straftat (welche Sie keinesfalls begangen haben) gingen leer. Mit Bestimmtheit ist die Psychologie auch in diesem Fall nicht das Mittel der Wahl, zumal ausnahmslos die Frage eines allumfassend liebenden Menschen nach dem Wohlbefinden Ihrer Peggy Sie dazu bewegt hätte, mit kindlicher Mädchenstimme und wahrheitsgemäß zu antworten: „Es geht mir gut, sehr gut. Danke. Denn: Ich wohne nun in meinem Ulfi. Für immer.“

Der Türke jedoch konnte ungehindert Deutschland verlassen und nach offiziellem Abschluss der Ermittlungen zu Ihren Lasten sein Döner-Geschäft sogar erweitern. Es gibt jedoch und zudem neue Kunden am Verkaufsstand des Döner-Bräters: Lokalpolitiker und Dorfpolizisten aus Ihrer und Peggys‘ früherer Heimatgemeinde. Sie alle fressen sozusagen „auf Haus“ (also gratis) ihren Döner und können vollmundig ihr Glück nicht fassen.

Jene Geschichte aber spricht die Wahrheit und Sie, Ulfi, der Sie über die Mehrzeit Ihres Lebens Erniedrigungen und falsche Anklagen ertragen mussten, leben mit und sind nun Peggy. Ein Herz, doch zwei Seelen.

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten