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Criminal Law - Finance - History - Politics - Religion - Januar 21, 2024

Buch ‚ROTE SAU‘ – Kapitel 14

„Die völkische Weltanschauung erkennt die Bedeutung der Menschheit in ihren Urelementen. Sie sieht im Staat prinzipiell nur ein Mittel zum Zweck und fasst als seinen Zweck die Erhaltung des rassischen Daseins des Menschen auf. Sie glaubt somit keineswegs an eine Gleichheit der Rassen, sondern erkennt mit ihrer Verschiedenheit auch ihren höheren und niederen Wert und fühlt sich durch diese Erkenntnisse verpflichtet, gemäß dem eigenen Wollen, das dieses Universum beherrscht, den Sieg des Besseren, Stärkeren zu fördern, die Unterordnung des Schlechteren und Schwächeren zu verlangen. Sie huldigt damit prinzipiell dem aristokratischen Grundgedanken der Natur und glaubt an die Geltung des Gesetzes bis herab zum letzten Einzelwesen.“ (Zitat „Mein Kampf“/A. Hitler)

„Das Grundrecht auf Bildung sichert Chancengerechtigkeit, Freiheit und Teilnahme am demokratischen Leben. Daher ist der Ausbildung der Jugend als soziale, kulturelle und wirtschaftliche Zukunftsträger besondere Wichtigkeit beizumessen. Ein freiheitliches Bildungssystem ist frei von parteipolitischen Einflüssen. Wir treten entschieden für das Leistungsprinzip und breitere Begabtenförderung ein. Die Einheitsschule wird abgelehnt. (Kurzfassung des Parteiprogrammes der FPÖ/Kapitel XVI, „Recht auf Bildung“)

„… damit entspricht die völkische Weltanschauung dem innersten Wollen der Natur, da sie jenes freie Spiel der Kräfte wiederherstellt, das zu einer dauernden gegenseitigen Höherzüchtung führen muss, bis endlich dem besten Menschentum, durch den erworbenen Besitz dieser Erde, freie Bahn gegeben wird.“ (Zitat „Mein Kampf/A. Hitler)

„Unsere Heimat ist die demokratische Republik Österreich mit ihren Bundesländern und historisch ansässigen Volksgruppen, wobei die Mehrheit der Österreicher der deutschen Volksgruppe angehört. Heimat ist in diesem räumlichen, ethnischen und kulturellen Sinne zu bewahren, zu schützen und zu gestalten. Österreich ist aufgrund seiner Topographie, Bevölkerungsdichte und Ressourcen kein Einwanderungsland.“ (Kurzfassung des Parteiprogrammes der FPÖ/Kapitel V, „Recht auf Heimat“)

Wer Haider war, worauf er abzielte und mit welch zweifelhaften Persönlichkeiten er verkehrte, sei zudem Teil des Versuchs einer Klarstellung.

Dr. Jörg Haider, geboren am 26. Januar 1950 in Bad Goisern (Oberösterreich), Unternehmer. Bildungsweg: Volksschule Bad Goisern (1956 – 1960), Gymnasium Bad Ischl (1960 – 1968), Studium der Rechte und Staatswissenschaften an der Universität Wien, Dr. iur. (1969 – 1973), Präsenzdienst (1968 – 1969), wissenschaftlicher Mitarbeiter/Universitätsassistent am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien (1973 – 1976), Angestellter der Firma Kostmann, Klagenfurt (1976 – 1977), hernach Firmeninhaber (Bärental/Kärnten). Mitglied der Kärntner Landesregierung (1983 – 1986), Landeshauptmann von Kärnten (1989 – 1991) und erneut ab 1999. Zweiter Landeshauptmann-Stellvertreter von Kärnten (1991 – 1992), Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Jugend (1970 – 1974), Mitglied des Bundesvorstandes der FPÖ (1974), Landesparteisekretär der FPÖ Kärnten (1976 – 1983), Landesparteiobmann der FPÖ Kärnten (1983 – 1998), Bundesparteiobmann der FPÖ (seit 1986), Klubobmann der FPÖ (1986 – 1989 und 1992 – 1999), hernach Rücktritt aus allen Bundesregierungsämtern. „Rückzug“ nach Kärnten (Südösterreich).

Was Haider für die Massen so anziehend machte, war stets Gegenstand europaweiter Diskussionen unter Politwissenschaftern, Psychologen, Gegnern, Haider-Hassern und seiner unzähligen Anhänger. Die Widersprüchlichkeit der haiderschen Aussagen, ja die Entschuldigungen seiner selbst, galten über Jahrzehnte als fixer Bestandteil des blauen (später orangen) Polittheaters. Am 12. November 1999 entschuldigte sich Dr. Jörg Haider in Abwesenheit der Betroffenen bei seinen „jüdischen Mitbürgern“, welche er mit „missverständlichen Äußerungen“ zum Nationalsozialismus verletzt habe. Haider proklamierte zudem, dass er „mit jeder Faser seines Herzens ein begeisterter Demokrat“ sei, der „ … niemals braune Schatten akzeptieren … “ werde. Wo die FPÖ (später sein BZÖ) regiere, müsse „ … niemand das Land verlassen …“. Auch von Haider stammte die begeisterte Botschaft „Diese privilegierte Stellung der Gastarbeiter führt zu einer Verstärkung der Arbeitslosigkeit und ist daher abzuschaffen“ (1987). Haiders stets offen demonstrierte Heimatverbundenheit und seine bekannt deutschnationalen Orientierungen ließen auf einen Komplex durch die seinerseits festgestellte „Unvollkommenheit“ des österreichischen Volkes schließen. Zitat: „Das wissen Sie so gut wie ich, dass die österreichische Nation eine Missgeburt gewesen ist, eine ideologische Missgeburt …“ (1988). „Jeder Mensch ist einzigartig und als Person unverwechselbar. Daraus erwächst seine persönliche und unantastbare Würde, die Achtung und Respekt gebietet, Anstand, Ehre und Moral verlangt. Niemand hat das Recht, einen Menschen körperlich oder geistig zu verletzen, niemand darf durch Bevormundung oder staatliche Umerziehung gegen seinen Willen beeinflusst werden.“ (Kurzfassung des Parteiprogramms der FPÖ/Kapitel II, „Die Menschenwürde ist unantastbar“)

Wie weit die „Freiheit, die wir meinen“ (abgeleitet vom Titel eines Haider-Buches) von den Haider-Mannen respektiert wurde, zeigte sich am Beispiel der Künstlerin Judy Winter: Im Verlauf eines Auftritts in Kärnten wollte Judy Winter für HIV-Positive sammeln. Das Verbot zur Durchführung dieser Spendenaktion zugunsten AIDS-Kranker folgte prompt. Die Mitteilung seitens der Kärntner Landesspitze: „In Kärnten gibt es weder Homosexuelle noch Aidskranke.“

Solange Haider polarisierte, selektierte, provozierte und sich am “großen Fressen“ der Sozialisten Österreichs nicht stieß, ließ man diesen am Leben. Als der gleiche Haider, welchen man bewusst in der Rolle des “Agent Provocateur“ förderte, gegen Großbanken, NATO, Bilderberger und Freimaurer wetterte, war sein Ende besiegelt. Die konspirativ-sozialistische Idee vom “Sturz des Gegners der totalen Globalisierung“ gelangte in die Phase der non-emotionalen Umsetzung. Am 11. Oktober 2008 fiel der österreichische Rechtspolitiker Dr. Jörg Haider einer organisierten Tötung zum Opfer. Wie weit die österreichische “Sozialdemokratie“ parteiübergreifend mit dem offiziell geächteten Kapital verbunden ist, welch erschreckende Rhythmik die Tötung von Globalisierungsgegnern und US-Kritikern aufweist und welch illustre Riege sich auf Kosten österreichischer Steuerzahler zu annualen Treffen der Bilderberg-Loge fliegen lässt, liest sich wie folgt:

Offiziell gelten die sogenannten “Bilderberg-Konferenzen“ als “rein informelle und private“ Treffen von Persönlichkeiten aus Politik, Militär, Wirtschaft, universitärer Bildung (Hochschulen), Adel und Medien. In der Tat jedoch stellen “die Bilderberger“ eine Art “Weltregierung“ zur Steuerung sämtlicher politischer, wirtschaftlicher und religiöser Belange dar. Mitwirken dürfen ausnahmslos jene Persönlichkeiten, welche nach Beratung und Empfehlung des “Lenkungsausschusses“ ein geladen wurden. Die Struktur der Bilderberg-Konferenzen weist keinerlei formelle Organisation auf, zudem gibt es per Definition weder den Status einer Mitgliedschaft, noch einen Gründungsvertrag. Tagesordnungspunkte und/oder Teilnehmerlisten werden erst nach dem jeweiligen Treffen veröffentlicht. Die erste Bilderberg-Konferenz fand im Mai 1954 auf Einladung des niederländischen Prinzen Bernhard in dessen “Hotel de Bilderberg“ (Oosterbeek, NL) statt und sollte die Befürchtung mangelnder Westeuropa-Nordamerika-Kooperation ausräumen. Impulsgeber jener Konferenz war jedoch Józef Retinger, welcher bereits im Verlauf des zweiten Weltkriegs Zusammenkünfte der polnischen Exilregierung in London organisierte. Aus diesen Zusammenkünften (Oktober 1942 bis August 1944) resultierte fragwürdiger Weise das Nachkriegs-Zollabkommen zwischen den Benelux-Staaten. Aufgrund des wachsenden Interesses seiner Gäste erhielt diese seitens Retinger modifizierte europäische Bewegung enorme finanzielle Mittel aus den Quellen der US-Regierung, der CIA und den Töpfen privater “Grau-Stiftungen“. Als Transporteur jener Zuwendungen stand das “American Committee for a United Europe“ (kurz “ACUE“) zur Verfügung. Ziel jenes Komitees war bereits im Jahr 1952 die Zusammenlegung freier Europastaaten zur Union (einer ähnlichen Struktur, wie der heutigen EU), um eine vereinfachte ökonomische und politische Bindung an die USA zu ermöglichen.

Auffällig bis zum heutigen Tage ist die unbedingte Teilnahme oberster Köpfe der Weltkonzerne (Globalisten), wie UNILEVER (Paul Rykens, Vorsitzender) und präsidialer Vorsteher wirtschaftspolitischer Organisationen, wie der “WIPOG“ (“Wirtschaftspolitische Gesellschaft“, Rudolf Mueller). Der Vorsitz jener “BilderbergerTreffen“ wurde über Jahrzehnte im Stile mafioser Strukturen sowie im Kreise der Großen der Größten weiter gereicht. Von 1954 bis 1976 saß der niederländische Prinz Bernhard den Bilderbergern vor, von 1976 bis 1980 tat dies der einstige britische Premierminister Alec Douglas-Home, ab 1980 der frühere deutsche Bundespräsident Walter Scheel (FDP). Im Jahr 1985 folgte als Vorsitzender Lord Roll of Ipsden (einstiges Präsidiumsmitglied des Bankhauses S. G. Warburg), 1989 folgte diesem Peter Carington (früherer NATOGeneralsekretär) und zehn Jahre später (1999) Victor Halberstadt, Professor der Ökonomie an der Universität Leiden. Bereits im Jahr 2000 erhielt Étienne Davignon (früheres Mitglied der EU-Kommission) den Bilderberger-Vorsitz, welcher im Jahr 2010 an Henri de Castries (Vorstandsvorsitzender [CEO] des französischen Versicherungskonzerns AXA [!]) übergab. Auffällig ist an dieser Stelle die direkte Verbindung zwischen der AXA-Tochter “AllianceBernstein LP“ (Vermögensverwaltung) und dem US-Investment-Haus “Goldman Sachs“. Zum bevorzugten Kreis der Teilnehmer (meist 130 Personen) gehörten von Beginn an Mitglieder des belgischen und englischen Königshauses, Bankiers und politisch-militärische Strategen des nordatlantischen Bündnisses. Zu den aktivsten Teilnehmern der Bilderberg-Konferenzen zählen bekannter Weise Giovanni Agnelli (FIAT), David Rockefeller (CHASE) und Jürgen Schrempp (einstiger Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG und der DaimlerChrysler AG), zu den in Europa bekanntesten jedoch Hilmar Kopper und Josef Ackermann (beide DEUTSCHE BANK), Christoph Bertram (DIE ZEIT), Helmut Schmidt (1977, SPD-Bundeskanzler, BRD), Angela Merkel (2005, CDU-Vorsitzende und spätere Bundeskanzlerin, GER), Alfred Gusenbauer (2006, SPÖ-Vorsitzender und späterer Bundeskanzler, AUT) sowie Guido Westerwelle (2007, FDP, GER). Vertreten sind über Jahre zudem die Unternehmen DEUTSCHE POST AG (Klaus Zumwinkel), SIEMENS, GOLDMAN SACHS, COCA-COLA und ROYAL DUTCH SHELL (durch die jeweiligen Vorstände). Für Aufsehen in den Reihen österreichischer Regierungsmitglieder (BZÖ und FPÖ) sorgte die Bilderberger-Teilnahme Werner Faymanns (seit 8. August 2008 Bundesparteivorsitzender der SPÖ und seit dem 2. Dezember 2008 österreichischer Bundeskanzler).

Die jeweilige Liste namhafter Teilnehmer erscheint aus österreichischer Sicht so widersinnig, wie diese logisch anmutet. Von 5. bis zum 8. Juni 2008 nahmen die folgenden Österreicher an der Bilderberg-Konferenz in Chantilly (Virginia, USA) teil (Auszug aus der offiziellen Teilnehmerliste in englischer Sprache): Bronner, Oscar, CEO and Publisher, Standard Medien AG, Faymann, Werner, Federal Chancellor, Rothensteiner, Walter, Chairman of the Board, Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, Scholten, Rudolf, Member of the Board of Executive Directors, Oesterreichische Kontrollbank AG.

Kehren wir nun nach langem Umschweif zur Tötung des österreichischen Rechtspolitikers Dr. Jörg Haider zurück: Nach massiver Kritik Haiders an der (Zitat): „… Banken-Mafia …“ und dem „… Heer bezahlter Medien …“, der Ankündigung groß angelegter Aufklärung im Sinne der österreichischen Rechtsstaatlichkeit und der tendenziellen EU-Feindlichkeit des Kärntner Landeshauptmannes, folgte am 11. Oktober 2008 die Hinrichtung des zweifelsfrei umstrittenen Führers seiner zahllosen Anhänger. Haider starb an den Folgen eines Genickbruches durch die fremd-bewirkte (erschütterungsbedingte) Auslösung des Front Airbags seines PKW, welcher am Rand der Loiblpass-Straße im Kärntner Lambichl (Gemeinde Köttmannsdorf) abgestellt war. Nach umfangreicher Recherche und Analyse stand fest, dass der für die österreichische “Sozialdemokratie“ gefährliche BZÖ-Mann (Haider) weder alkoholisiert (da laut Obduktion des Leichnams keinerlei Alkohol im Magen des Opfers zu finden), noch mit (so die Darstellung der Polizei) „… rasender Geschwindigkeit …“ unterwegs war. Tatsächlich hatte Haider zum Zwecke der Durchführung eines Telefonats seinen Dienstwagen am Straßenrand angehalten und wurde in eben jener Position vom Aufbau eines schweren Baustellengerätes (Bagger oder Abbruchmaschine) gerammt, was den Wegriss der Fahrertür erklärt. Anlass für das dringende Telefonat scheinen die zuvor auf Haiders PKW abgegebenen Schüsse (siehe drei Einschusslöcher an der Kühlerhaube des Wagens) gewesen zu sein.

Wenn wir nun Bezug auf die 13 Tage (28.09.2008) zuvor statt gefundenen Nationalratswahlen nehmen und die katastrophalen Verluste der Sozialisten (minus 6,08 Prozent) sowie die enormen Zugewinne des BZÖ Haiders (plus 6,59 Prozent) in das Kalkül einbeziehen, wird deutlich, dass Haider für die postfaschistisch-sozialistischen Strukturen Österreichs eine existentielle Gefahr darstellen musste. Zudem missfiel den USA-hörigen Lakaien aus den Reihen der SPÖ die seitens Haider angestrebte Rückkehr zur EU-politischen Alleinstellung Österreichs (Austritt aus der Staatengemeinschaft), also die drohende Verhinderung der Ausweitung jener unsäglichen Globalisierung zum Schaden der österreichischen Nation. Sichten wir vorsorglich noch einmal die mörderische Chronologie, vielmehr die dramatische Parallelität der Tötung namhafter Politiker und Wirtschaftsgrößen zu den Bilderberg-Konferenzen:

Am 28. Februar 1986 wird Olof Palme (Politiker der schwedischen Sozialdemokratie) auf dem Nachhauseweg vom “Kino Grand“ in der Stockholmer Innenstadt in den Rücken geschossen. Palme verstirbt in den Armen seiner Frau Lisbet in der Klinik. Zuvor war Olof Palme aufgrund seiner UNOkritischen Haltung in den Reihen der Bilderberger (somit auch der dieser anhängigen NATO-Vertreter) in Ungnade gefallen. Sein Disput mit Ex-US-Außenminister Henry Kissinger (Bilderberger und Freimaurer) wurde publik. Schließlich fordert Palme wiederholt den Abschluss eines Vertrages zur mehrseitigen Truppenreduzierung in Europa (MBFR), Verhandlungen zum Abbau der strategischen Waffen (START), ein Abkommen über die Errichtung einer atomwaffenfreien Zone in Europa, das Abkommen über die Errichtung einer Chemiewaffen-freien Zone in Europa, ein Abkommen über das umfassende Verbot von Atomtests sowie den Vertrag über den Abbau der Mittelstreckenraketen in Europa und ein Abkommen zum Verbot von Weltraumwaffen. Olof Palme musste also sterben.

Alfred Herrhausen (geboren am 30. Januar 1930 in Essen, † 30. November 1989 in Bad Homburg), einstiger Vorstand der Deutschen Bank, forderte die „… unbedingte Notwendigkeit des verantwortungsvollen Umgangs der größten Finanzinstitute (Weltbank, Federal Reserve Bank) mit deren Macht …“ und forderte analog zu Michael Gorbatschows‘ “Glasnost“ „… mehr Transparenz und Offenheit in Bezug auf das kapitalistische System.“ In den Jahren 1987 und 1988 erboste Herrhausen durch seine Forderung nach einem „… wirtschaftlich und moralisch begründeten, wie großzügigen Erlass zugunsten hoch verschuldeter Entwicklungsländer.“ Diese durchaus nicht unedle Idee lässt Herrhausen zum “Subjekt des Hasses“ im Kreise der Bilderberg-Repräsentanten (La Toja, Spanien, 12. – 14. Mai 1989) des Kapitals werden. Am 30. November 1989 (08.37 Uhr morgens) passiert Alfred Herrhausen im Seedammweg eine Sprengfalle aus 7 Kilogramm TNT samt massiver Kupferplatte (Typ “panzerbrechende Waffe/MisznaySchardin-Effekt“) und wird durch ein Metallteil an der Beinschlagader verletzt. Herrhausen verblutet binnen weniger Minuten.

Im Juni 2008 findet unter Teilnahme des politischen Haider-Kontrahenten Faymann (Bilderberger und Freimaurer) die Bilderberg-Konferenz in Chantilly (USA) statt. Wochen später gewinnt Haiders BZÖ zulasten der Faymann-SPÖ merklich an Position in der österreichischen Wählerschaft. Am 11. Oktober 2008 stirbt Haider auf mysteriöse Weise.

Die Fortsetzung dieser Konferenz-Tötungs-Rhythmik könnte annähernd beliebig vor genommen werden. Klar sind die Absichten der Bilderberger, unklar jedoch der Grad der Beteiligung österreichischer Sozialisten an der Eliminierung populärer Globalisierungsgegner. Analysieren wir nun im Detail die Logik als Basis der Sinnhaftigkeit jener kontinuierlichen Zerstörung von Kommunen, nationalen Strukturen und Glaubensgruppen: Geben wir uns der Vorstellung hin, Afghanistan, Irak, Libyen, Tunesien, Ägypten und Syrien hätten (und dem war so) als Nationen – so auch im Sinne einer Marktwirtschaft – funktioniert. Wohl gab es – wie auch anderswo – staatspolitische Dissonanzen, welche ohne kriegerische Handlungen, also auf dem Fundament des überparteilichen Diskurses bereinigt werden könnten. Periodisch hätte es also zu Neuwahlen kommen müssen, die Renaissance (im Sinne einer nationalen Erneuerung) des jeweiligen Politikums wäre die logische Folge. Weit gefehlt jedoch, betrachtet man die praktizierte Destruktion der Weltbank, der großen österreichischen und deutschen Finanzinstitute und der UNO/NATO. Blökt im Vorfeld ein US-amerikanischer Politiker bezüglich des angeblich fest gestellten Bestands von Chemie- und/oder Atomwaffen eines (ob der Bodenschätze/fossilen Brennstoffe) begehrenswerten Staatsgefüges, ziehen dem Mehr-Täter-Prinzip folgend – die wirtschaftlich Interessierten dem NATO-Partner hinterher und bezichtigen per Gebrauch unterworfener Medien den jeweils todgeweihten Führer (Hussein, Gaddafi, Assad, Mubarak) allerhand Grausamkeiten.

Die Destabilisierung der jeweils zerstörten Nation ist aus der Position des provozierenden Militärpaktes das einzig brauchbare Mittel zur Erlangung des annähernd ungehinderten Zugangs/Eintritts zu Ölquellen, Goldreserven, Barmitteln und/oder Kaufkraft. Wo liegt nun der Zusammenhang zwischen den barbarischen Praktiken der NATO Partner USA, Großbritannien sowie Deutschland und dem per Staatsvertrag zur Neutralität verpflichteten Österreich? Betrachtet man die heuchlerische Vortäuschung einer Fortsetzung des neutralen Kurses, so ist die schleichende Annäherung Österreichs an Schurkenstaaten, wie die USA und Großbritannien unter sozialistischer Führung (Vranizky, Gusenbauer, Faymann) mittelfristiges Ziel. Gewiss empfinden minder begabte Köpfe, wie die drei eben genannten, die Kontrollierbarkeit deren Kooperation, ja sogar den dümmlichen Stolz, alleinig an listigen Veranstaltungen, wie den Bilderberg-Konferenzen teilnehmen zu dürfen, als erstrebenswerte Besonderheit. Das persönliche Vergnügen der langfristigen Positionierung des Heimatlandes (Österreich) vor zu ziehen, entspricht jedoch dem Tatbestand des Hochverrats an der österreichischen Nation, dem Volk, der Sippe, der Familie, des Bruders.

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten