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Criminal Law - Finance - Politics - Technology - Januar 8, 2024

Buch ‚ROTE SAU‘ – Kapitel 09

Im Mai 2011, also etwa 17 Jahre nach dem letzten Treffen, erhielt ich über eine Internet-Plattform Kontakt zum längst pensionierten Stadtrat Natter. Kurzfristig lud er mich zu einem Aufenthalt in Niederösterreich ein, weshalb ich mit dem Ansinnen der Vergebung seines einstigen Verrats die Heimat anflog. Rasch wurde ich den lokalen Größen der Gegenwart vorstellig und erhielt nach Lobgesang auf meine IT-Kenntnisse zwei beachtliche Software-Entwicklungsaufträge. Binnen weniger Wochen waren die Projekte übergeben und kundenseitig erste Zahlungen getätigt sowie die Abnahme meiner Arbeiten schriftlich bestätigt.

Als Natter mir nun mit teilte, mich aufgrund “brüderlicher Freundschaft“ in sein “persönliches Netzwerk“ einbringen zu wollen, geriet ich erstmalig an die Grenzen der Ablehnung von Aufträgen. Dies auch, da mir aus Gründen historischer Relevanz die Lösung technischer Probleme im Dienste früherer NS-Größen und deren Sympathisanten unmöglich erschien. So nannte er mir die Namen bekennender Fremdenfeinde und Faschisten aus dem Fundus “sozialdemokratischer Politiker und Funktionäre“ als jene möglicher Auftraggeber. Gleichlautend präsentierte man mir im Rahmen einer abendlichen Einladung den schweinebäuchigen Ballett-Funktionär Nadelholz* (Name geändert) und dessen russischen Intimfeind, welcher seinerseits in der Position des Nun-Nichtmehr-Ballett-Chefs aufgrund massiver sexueller Übergriffe zum Schaden minderjähriger Schülerinnen dem Suff verfallen war. Da ich ob der mir seitens des pensionierten Stadtrats mehrfach genannten strafrechtlich relevanten Verfehlungen jener Übeltäter keinesfalls (weiter) für diese tätig sein wollte, zog ich mich ad hoc zurück.

Selbst die explizite Bezugnahme auf die von Natter geäußerten Anschuldigungen ließen den stoischen Bürgermeister der Landeshauptstadt St. Pölten (Niederösterreich) nicht handeln. Die Bezugnahme des einstigen Stadtrats: „Ja, mein Lieber, der Nadelholz* und sein russischer Kumpane sind Kinderf***er, doch interessiert das die Partei einen Dreck. Das war immer so und wird immer so bleiben. Der Russe war wohl über einige Wochen suspendiert, weil er eine 12-Jährige entjungfert hat, doch macht er nun unter dem Schutz des Bürgermeisters weiter. Schau, der Nadelholz* gebraucht seine Russen-Mu**** seit ihrem 13. Lebensjahr. Wann immer sich eines der Kinder beschwert hat, drohten die beiden Säcke mit der Rücksendung nach Russland. So einfach läuft das bei uns in St. Pölten.“ Aus Empörung und Bestürzung ob der annähernd lapidar geäußerten Vorwürfe begann ich im Juli 2012 meine Recherche in Bezug auf die in Sozialisten-Kreisen offenbar üblichen Schändungen von Kindern und Untergebenen sowie der (Wieder-)Einsetzung früherer NS-Täter als SPÖ-Funktionäre. Hierbei stieß ich auf folgende Tatsachen:

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten