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Child Removal - Criminal Law - Health - History - Religion - Februar 27, 2024

Buch ‘MUENCHHAUSEN STELLVERTRETER’ – Kapitel 04

Es war der 31. Dezember 2012 und demnach (wie unsinniger Weise) die Jahreswechsel-Wehmut der Lisa* eingetreten. Ungefragt trug man mir den durch die Kinder angeblich goutierten Plan vor, eine amerikanische Familie mit zweifelhafter Pädagogik (Computer-Spiele, Videos und Melatonin als Einschlafhilfe) zu besuchen. Obwohl meine Kinder Vinchen* und Nini* merklich erkältet und von Fieberschüben geplagt waren, bestand deren am Wohle der Kinder vollends uninteressierte Mutter auf die Umsetzung jenes unerfreulichen Vorhabens.

Kurz vor Mitternacht waren wir also mit den völlig übermüdeten Zöglingen im Vorzimmer der genannten Familie eingetroffen. Die Dame des Hauses reichte Lisa* unverzüglich einen Becher Glühwein, sodass diese (Lisa) ihre zuvor erreichte Alkoholisierung kontinuierlich erweitern konnte. Als jene Mitternacht ihr Unglück und die traditionell unsägliche Knallerei ihren Höhepunkt erreicht hatten, umarmten sich die Hausherrin und Lisa, zogen sich in den Vorraum des Hauses zurück und diskutierten die Wechselwirkung von Melatonin (C13H16N2O2), einem Hormon, welches von den Pinealozyten in der Zirbeldrüse (Epiphyse), einem Teil des Zwischenhirns, aus Serotonin produziert wird und den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers bestimmt. Dieses Melatonin nun wurde – so die Aussage der korpulenten US-Amerikanierin – über Jahre den eigenen Kindern verabreicht, um deren ohnmachtsähnlichen Nachtschlaf zu optimieren. Die Gedankenlosigkeit jener Blondine imponierte der nicht minder unbedachten Lisa* dermaßen, dass diese (Lisa) ihre fettleibige Busenfreundin um die Herausgabe einiger Dosen des in Deutschland verschreibungspflichtigen Präparats ersuchte. Lisa sprach in der Tat aus, ihrem Zwillingsjungen und dessen älteren Bruder (Picollino*) zum Zwecke der „… dauerhaften Ruhigstellung …“ Melatonin-Dosen zu verabreichen.

Wochen später hatte Lisa aus einer Manie den Entschluss gefasst, von nun an täglich die Wirkung des Melatonin-Präparats an ihren Söhnen Picollino* und dessen Zwillingsbruder zu testen, indem sie beide Knaben – wie sie meinte „… ab sofort leicht sedieren …“ würde. Das Ergebnis: Beide Burschen hatten auffällig verschobene Schlaf-Wach-Phasen und versagten in der Schule vollends. Um den Tiefschlaf der beiden durch die Mutter willkürlich bestimmten “Pflegefälle“ zu garantieren, mussten jene zudem täglich zwei Baldrian-Tabletten einnehmen und sich einem speziellen “Überhitzungsritual“ unterwerfen. Lisa* ließ die beiden Knaben sodann heiß duschen, brühenden Tee konsumieren und wickelte ihre Söhne im “Sushi Stile“ jeweils in eine Daunentuchent sowie zwei Thermodecken ein. Die so erzielte Betäubung in Kombination mit der Überdosierung der genannten Substanzen führte täglich dazu, dass Pico* und sein jüngerer Bruder sich nach Erreichen des Vorschlafs von Decken und Kleidung befreiten, um die im Schweiße liegenden Körper zu kühlen. Da die programmierte Nachtabsenkung der Heizung die Zimmertemperatur auf etwa 15 Grad reduzierte, erlitten die kindlichen Körper der Burschen nächtlich wieder kehrende Erkältungen/Infektionen. Picollino* beispielsweise laborierte ob der krankhaften Kontrollsucht seiner Frau Mama über sechs Wochen an Rotz und dessen jüngerer Bruder (der Zwillingsjunge) mochte sich über zwei Monate nicht von seinen Durchfall-Attacken erholen.

Die Aussage der zwischenzeitlich involvierten
Jugendamtsmitarbeiterin Wiese* (Name geändert/Charlottenburg-Wilmersdorf zu Berlin: „„Solange keine Kindeswohlgefährdung besteht, sind uns die Hände leider gebunden.“

Es war Sonntag (17. Februar 2013) und Zeit für den Wochenend-Langschlaf der Lisa. Früh war ich dem Bett entstiegen und ebenso zeitig hörte ich die Stimmen meiner süßen Kleinen aus der zweiten Etage. Erstaunlicher Weise drang das Stimmchen des Zwillingsmädchens aus größerer Entfernung an mein Ohr, sodass ich dem abwechselnden Lachen und Winseln der Prinzessin nachging. Als ich die (2.) Kinderetage passiert hatte und auf der Suche nach der jungen Dame nicht fündig war, hörte ich das unterdrückte Lachen und Weinen der 9-Jährigen aus dem obersten Stockwerk, genauer aus der Wohnung des 18-jährigen Sohnes Lisas’*. Ich schob die halb geöffnete Tür gänzlich auf und sah den – vom Kopf abwärts – bis zu den Hüften unter seiner roten Daunendecke verborgenen Ältesten im launigen Kampf mit seiner offenbar unter der Decke fest gehaltenen kleinen Schwester. Auffällig war die merkliche Erektion (jenes Zwergenschwanzes) des Trägers seiner kurzen Hose und die Masturbation, welche eindeutig der angestrebten Onanie dienen sollte. Dass Lisa* ob ihrer inzüchtigen Konstruktion den Kindern nicht die unbedingte Erstrebung fremden Blutes (im Sinne der außerfamiliären Geschlechtlichkeit) verordnet hatte, schien mir klar, wie weit jedoch die pädophile Neigung des Ältesten entwickelt schien, war ab sofort eindeutig. Es folgte der Einwort-Befehl an den Jungmann, nämlich: „Raus!“ Das Zwillingsmädchen wurde im Stile einer Gesetzgebung angewiesen, das Zimmer des ältesten Bruders nicht mehr zu betreten. „Du ziehst Dich sofort zum Lauf um die Krumme Lanke (Anmerkung: Ein Gewässer in Berlin) an. Jetzt! Ich treffe Dich in drei Minuten an der Haustür.“

Es brauchte keine weitere Zurechtweisung. Minuten nach Erreichen des Friedwassers begann ich mit der bedingt sinnvollen Belehrung des Volljährigen, welcher mir intermezzal versicherte, sich künftig von seinen Geschwistern fern zu halten und sein sexuelles Heil “auf der Weide“, also außerhalb der Familie zu finden. Dies gewiss auch, da ich ihm versprach, ihn ohne Rücksicht auf Rechtmäßigkeit wie eigenhändig zu entmannen, sollte er sich erotisch erneut einem der Kinder nähern. Willig – wohl auch, um mich wiederkehrend freundschaftlich zu stimmen (was ihm nicht gelang) – erzählte er von seinen angeblich zahlreichen Amouren, beispielsweise seiner Kindheits-/Jugendfreundin Krista* (*Name geändert), der hübschen und klugen Tochter einer dunkelhäutigen (überaus gutherzigen) Dame aus New York. Jene hätte er wohl noch vor Abreise in die Ferien defloriert, was ihm wenig Spaß bereitet habe, zumal diese wohl über „… ein kleines L*** …“ verfügen würde, jedoch „… weder bl**** noch fi**** …“ könne. Seine Langzeitfreundin Ella* (Name geändert), die Tochter einer Deutschen und eines polnischen Tänzers, würde er „… so nebenbei immer dann lö*****, wenn …“ sie „… beide geil …“ seien. Schließlich müsse er sich von seinem “emotionalen Notnagel“ Melitta (Name geändert) wochenends „… einen bl**** lassen …“, zumal diese lediglich eine Nu***, doch eben eine solche sei, welche es mit jedem seiner Kumpel gegen Kohle machen würde.

Da ich dem nunmehr 18-Jährigen seit 2005 als Pate, ab Dezember 2006 als sozialer Vater zur Verfügung stand, sprach ich ihm ad hoc meine Zuwendung ab, zumal sich ob der Ausführungen dieses jungen Menschen (vermutlich) männlichen Geschlechts – im Sinne einer adäquaten Metapher – Abgründe auftaten. Die folgliche Einbeziehung Lisas‘ in die Geschehnisse ergab kurzfristig keinerlei Effekt.

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten