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Child Removal - Criminal Law - Health - History - Religion - Februar 27, 2024

Buch ‘MUENCHHAUSEN STELLVERTRETER’ – Kapitel 03

Doch begeben wir uns zu den tatsächlichen Ereignissen und Beobachtungen aus der Zeit vom 24. Dezember 2012 bis zum 31. August 2013 und lassen Sie uns exemplarisch wie unwissenschaftlich das hochgradig manipulative Wirken der gestörten Kindsmutter Lisa Sowieso* in weltlich-konzeptioneller Weise (also in relativer Chronologie) betrachten wie analysieren:

In der Nacht von 22. auf 23. Dezember 2012 war deutlich das schwere Husten und Würgen des Piccolino* (Name geändert/Sohn der Lisa) zu vernehmen. Eilig rannte ich die zwei Stockwerke zur Kinderetage hoch, um Pico* (so dessen Kosenamen) beim Schleimspucken bei zu stehen. Der junge Mann hatte vor Tagen bereits eine grippale Infektion erlitten und laborierte nun am Befall seiner Bronchien. Da Picollino einen recht empfindlichen Magen zu haben schien, kämpfte jener mit den wiederkehrenden Brechreizen. Der Verlauf seiner mäßigen Erkrankung jedoch war in der Tat positiv, sodass mit der kurzfristigen Gesundung des Knaben gerechnet werden durfte.

Entgegen der konstruktiven Tendenz einer positiven Persönlichkeit kreierte Lisa* nun ein Erkrankungsszenario, welches die angeblich nahende Gastroenteritis ([infektiöse] Magen-Darm-Entzündung) zum Schaden der gesamten Familie unausweichlich machen würde. Zum Wohlgefallen der massiv manipulativen Tendenz jener “Münchhausen-Stellvertreter-Mutter“ erbrach sich Picollino* vor der Bewältigung des Schulwegs und wurde spontan zum “Goldschatz des Tages“ erkoren. Bereits zwei Stunden später realisierte die Kindsmutter im Rahmen ihrer vermeintlichen Zuverlässigkeit das eigene Erbrechen durch Einführen von Mittel- und Zeigefinger in deren Rachen. „Siehst Du, Pico, Mami ist nun auch krank. Gleich können wir in meinem Bettchen kuscheln.“

Vor Antritt der Ruhestunden mit ihrem knapp 12-jährigen Sohn informierte Lisa sowohl ihre älteste Tochter als auch den bald 18-Jährigen vom Ausbruch der “Pest“ per Kurznachricht. Etwa eine Stunde hernach läutete mein Mobiltelefon, über welches ich aus dem leidenden Rachen der ältesten Tochter informiert wurde, sie hätte sich eben(so) übergeben und begehre die Abholung von der Schule (Berlin-Zehlendorf). Auf meine Frage, welche Speisen sie binnen der letzten Stunde zu sich genommen hätte, antwortete die Scheinkranke: „Zwei Becher Joghurt und eine Flasche Zitronenlimonade.“ Die Diagnose des Nicht-Mediziners (meiner Person) war klar: „Akute Co-Abhängigkeit und massive Hypochondrie.“

Kurz nach Ablieferung der Ältesten an der Bettkante ihrer Mutter ließ sich diese (die 16-jährige Tochter) jammernd wie heulend in das sodann von drei Schwachmaten belegte Ehebett fallen, um sich dem durch die Mutter verordneten Kollektivleid hin zu geben. Kaum hatte ich mein Schlafzimmer verlassen, klopfte der 18-Jährige an die Haustür, um seinerseits Einlass zu erwirken: „Hey, Vaddi, mir ist schlecht, ich werde gleich kotzen. Meine Schwester schon hier? Bei Mama im Bett? Na, toll.“ Keiner der vier Dummköpfe erbrach mehr. Auch an jenem Tag hatten die drei ältesten (aus der Vorbeziehung stammenden) Nachkommen der Gestörten die Erkrankungserwartung ihrer Mutter erfüllt. Der nicht-wissenschaftliche Vergleich lässt sich phrasenhaft recht einfach darstellen: “Köter bringt Stöckchen zu Frauchen und entgeht auf diese Weise der Züchtigung.“ Gleichwohl dürfen wir hier eindeutig zwischen Wahrheit und Wirklichkeit differenzieren.

Nach frühzeitiger Beendigung meiner professionellen Arbeit im Dienste zahlreicher Kunden und Rückholung aller in Schule und Kindergarten verbliebenen Sprösslinge wies ich das Zwillingspärchen an, sich an die Erledigung der Hausaufgaben zu machen. Hierzu waren Schultaschen und Aufgabenhefte zu sichten sowie Brotbüchsen zu leeren. Da Piccolino* (der kurzfristig wiedergenesene Mittlere seiner Mutter Lisa) sich zur Erledigung seines Geschäfts in der kleinen Toilette der zweiten Etage eingeschlossen hatte, hämmerte der nun angetretene Zwillingsjunge gegen jene Tür, um unsinniger Weise Einlass zu erlangen. „Geh von der Tür weg, Du kannst die Toilette nutzen, sobald ich fertig bin!“, rief nun der in der Verrichtung seiner Entleerung gestörte Pico. Im Stile seiner unberechenbaren Mutter drosch und trat der Zwillingsjunge nun auf die betreffende WC-Tür ein. „Verschwinde sofort von hier, sonst sage ich Papa, dass Du den Giftsaft für Deine Zwillingsschwester im Schrank versteckt hast!“ Sofort schritt ich an den verhinderten Mörder seiner Schwester heran und erzwang die Herausgabe jenes mysteriösen Cocktails. Endlich öffnete sich die Tür der genannten Toilette und Pico* überreichte mir die leeren Blister der offenbar zur Herstellung des Tötungssaftes verwendeten Tabletten. Es handelte sich bei jenen um ‚Citalopram‘, ein in der Pharmakologie aufgrund seiner tödlichen Wirkung bei Überdosierung speziell notiertes Psychopharmakum, welches die periodisch verwirrte Mutter der Zwillinge zur Konsumation und die nötige Korrektur ihrer schweren Depressionen verschrieben erhalten hatte. Als ich nun mit Nachdruck die todbringende Qualität dieses horrablen Drinks erklärt und zudem die plötzlich zum Leben erwachte Kindsmutter in das Geschehen eingebunden hatte, rief jene das von der Tötung bedrohte Zwillingsmädchen hinzu, um dieses mit den folgenden Worten augenblicklich zum Weinen zu bringen: „Du kleine, widerliche Schlampe! Was hast Du Deinem Zwillingsbruder angetan, um ihn zu einer derart schrecklichen Tat an zu stiften?“ Anstelle also den infantilen Täter zur Rechenschaft zu ziehen, zog es die Mutter des Beinahe-Tötungsopfers vor, dieses (das Opfer) in die Täter-/Verursacherrolle zu argumentieren. Nach späterer Sichtung aller Beweise gegen den wahren Täter (den Zwillingsjungen) fand ich Schnüre zum Binden und Socken zum Knebeln des Zwillingsmädchens unter dem Kopfkissen des willigen Mörders. In einer emotionalen und von Selbstmitleid gesättigten Minute erklärte sich der kindliche Täter dermaßen, dass er seine Zwillingsschwester töten wollte, um die täglichen Lobgesänge auf Wohlverhalten und schulische Erfolge der Verhassten verstummen zu lassen.

Die destruktiven Ausprägungen eines ohnehin miesen Charakters wurden sodann durch die massive psychische Störung der Kindsmutter optimiert. Grund für die vorsätzliche Förderung derart pervertierter geschwisterlicher Interaktionen ist die Überzeugung der gestörten Kindsmutter, sie könne im Rahmen der absoluten sozialen Gleichmacherei von der Vielzahl ihrer eigenen Unzulänglichkeiten ablenken.

Tage später trat Piccolino* als Rächer seiner jüngsten Schwester (des Zwillingsmädchens) auf, mischte heimlich Kirschsaft, Toilettenreiniger und Zahncreme, um jene giftige Mixtur seinem zuvor ungeschoren gebliebenen Bruder als “Zaubertrank“ zu verabreichen. Tatsächlich hatte der Zwillingsjunge etwa einen Viertelliter jener Mischung konsumiert, um auf diese Weise – so die Suggestion des listigen Pico* – die höchste Intelligenz überhaupt und aus dem Schulbetrieb per sofort ausnahmslos Einsen zu erhalten. Zumal dessen Bruder (der Zwillingsjunge) durch beider Mutter keinerlei Ahndung erfahren hatte, hoffte auch Picollino* auf Milde. Diesmal jedoch entgleiste Lisa in der Bestrafung der Verabreichung des “Zaubertranks“ an ihren Zwillingssohn dermaßen, dass sie Picollino* mit Faustschlägen und Ohrfeigen traktierte, bis dieser winselnd in der Pfütze des ad hoc erbrochenen Schleims zusammen brach. Sofort erklärte sich Lisa* die Schuld des Opfers ihrer Schläge und agierte erneut exemplarisch im Stile ihres sozialen Fehlwuchses, lieferte somit repetitiv den Beweis ihrer Impulsiv-Pädagogik im Sinne der absoluten Unberechenbarkeit.

Minuten nach dem Niederstrecken ihres “Goldschatzes“ (wie sie Pico* zu nennen pflegte) beschloss Lisa* das Verlassen des Hauses in Richtung Sauna. Rasch waren Badetücher, Kosmetika sowie Elektronik verstaut. Nun fand sich Lisa* am Spiegel des großen Badezimmers der ersten Etage ein: „Mann, mein Busen ist winzig und leer, mein Bauch hängt und mein Gesicht ist unsäglich faltig. Außerdem habe ich einen breiten, teigigen Altweiber-Arsch.“ Noch bevor ich ihr zustimmen konnte, trat die Älteste in Erscheinung, erkannte die argumentative Bedürftigkeit ihrer Mutter nebst der Möglichkeit zum Saunabesuch und sprach: „Mami, Du bist so wunderschön. Du bist die schönste und liebste Mami überhaupt.“ Offenbar zu Tränen gerührt küssten sich die beiden Rotzlecker und beschlossen die gemeinsame wie kostspielige Gestaltung des Abends inklusive Sauna, Abendessen und Kino-Besuch (stets zu meinen Lasten). Freilich ging der liebenswerte Rest der Kinderschar leer aus. Schon machten sich die beiden personifizierten Hässlichkeiten auf den Weg und sollten erst nach Mitternacht wieder kehren.

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten