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Destruktive Wirkung der IT - März 11, 2024

Destruktive Wirkung der IT 07

Versuche an Lebewesen durch Implantation von Interfaces: Abgesehen von der vermehrt aus Unkenntnis angewandten menschlichen Manipulation kosmischer Informationstransportation gestaltet sich der Versuch des Menschen, Informationen gezielt zwischen arten- und rassenungleichen Lebensformen weiter zu reichen, dramatisch-pathologisch. So entwickelten Studenten (2007) der Wiener Technischen Universitaet (analog dazu die Tokyoter Universitaet fuer neuzeitliche Technologien) Versuche, in denen Katzen – zum Zwecke der Gewinnung technischer Erkenntnisse – Interfaces (Datenschnittstellen) in das Gehirn und in die die Organe konnektierenden Nervenbahnen eingepflanzt wurden. Dies muss man sich so vorstellen, dass Mikrostroeme leitende Kabelverbindungen in das zentrale Nervensystem des jeweiligen Versuchstieres eingebunden wurden, um die datenmaessig erfass- und interpretierbaren Impulse aus und in den Organsimus des Lebewesens nutzen zu koennen.

Die ueber Magensonden und Gasglocken am Leben erhaltenen Versuchstiere werden gezielt in relativer Unbeweglichkeit gehalten, um deren Fluchtverhalten durch die Gabe von Stromstoessen dramatisch und sohin leichter messbar zu ueberziehen. Durch die auf jene Weise gewonnenen reflektiven Kampfstroeme aus den Nervenbahnen des Versuchstiers sind zweifelsfrei in menschliche Sprache zu konvertieren. Dieser grausam missbraeuchliche Zugriff auf eine der unzaehligen Facetten kosmischen Lebens soll zudem die expilizit programmierbare Kommunikation zwischen den unterschiedlichsten Lebensformen ermoeglichen.

Abseits jeglicher Glaubensprinzipien werden hier unter dem Nimbus des jugendlichen Forschungsdrangs kategorische Wertminderungen gottgefaelligen Lebens vorgenommen und zur Gewinnung pseudowissenschaftlicher, genauer informationstechnologischer Erkenntnisse missbraucht. Jene Erkenntnisse zur Erweiterung der Kognition des Menschen zu nutzen, entspricht nicht der zugrunde liegenden Begrifflichkeit im Sinne der Definition und der zur Verhaltenssteuerung ausgefuehrten Informationsgestaltung. Definiert sich die Begrifflichkeit der Kognition als die von einem verhaltenssteuernden Subsystem (bei hoch entwickelten Lebewesen das Gehirn) ausgehende Groesse zur Informationsumgestaltung, so entspricht der brutale Versuch, existenzielle Erfahrungen anderer Lebensformen zu Beschleunigung der eigenen kognitiven Entwicklung zu nutzen, dem Treiben des Individuenfeinds. Sein empirisches Verhalten ueber den lebensvernichtenden Diebstahl artfremder Kognition zu optimieren, ist mitnichten erstrebenswertes Ziel der reinen, weil gottgefaelligen Forschung.

Schon die Definition der Kognition im Zusammenhang mit informationstechnologischen Entwicklungen ist derart wechselhaft, dass hiermit sowohl auf die geistige Informationsverarbeitung des Menschen als auch auf jene voellig different konstruierter Existenzen Bezug genommen wird. Auch ob der Tatsache, dass viele kognitive Prozesse im Menschen bewusst sind, haben Kognition und Bewusstsein begrifflich nicht die gleiche Bedeutung. So koennen bestimmte Prozesse im Menschen unbewusst und dennoch kognitiv sein – ein Beispiel hierfuer ist das unbewusste Lernen.

Ob der Kenntnis um die Moeglichkeit unbewussten Lernerns, also der Erweiterung der Kognition und der geistigen Gesamtwahrnehmung durch die Nutzung unbewusster geistiger Potenz, ergibt sich das schier unendliche Maß an Lern- und Kommunikationoptionen, welche just ohne Anwendung von Computern und/oder Lern-Software, Super-Learning-Blogs, audiovisueller Behelfe und anderen informationstechnologischen Instrumenten anwendbar sind.

Die ethisch absolute Inkompatibilitaet informationstechnologischer Prozesse mit den Denkstrukturen des Gehirns eines Saeugers (Mensch, Vierbeiner und andere) ergibt sich aus der grundlegenden Differenz zwischen bloßer Temporaerfunktion (Prozessberechnung eines Computers) und dauerhafter kognitiver Entwicklung (Gehirn des Saeugers) samt emotionaler Vielfalt. Zu den kognitiven Faehigkeiten eines Menschen zaehlen beispielsweise die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, die Kreativitaet, das Planen, die Orientierung, die Imagination, die Argumentation, die Introspektion (Selbstbeobachtung), der Wille, das Glauben und viele mehr.

Kognitive Faehigkeiten werden von verschiedenen Pseudo-Wissenschaften, wie der Psychiatrie, der Psychologie, der Philosophie, der Neurowissenschaft und so auch der kuenstlichen Intelligenz untersucht. Die wissenschaftliche Erforschung der Kognition wird unter dem Begriff der Kognitionswissenschaft zusammengefasst. In der Psychologie bezeichnet Kognition die mentalen Prozesse und Strukturen eines Individuums wie Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wuensche, Absichten. Kognitionen koennen aber auch als Informationsverarbeitungsprozesse verstanden werden. So beinhalten speziell menschliche Kognitionen Informationen darueber, wie Individuen über sich selbst, ihr soziales Umfeld, ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft denken. Kognitionen koennen Emotionen beeinflussen oder durch sie beeinflusst werden.

Ganz anders in der Entwicklung der kuenstlichen Intelligenz: Jegliche Bezugnahme zur Welt der Empfindungen ist straeflich, die Entwicklung von elektronischen Spielzeugen zur Steigerung kindlicher Empfindsamkeit schockierend.

Ein weiterer Trugschluss des sogenannten “Bildungssystems” ist die Ueberzeugung, dass der gesteigerte Einsatz von Computern im schulischen und universitaeren Umfeld ebenso zur Steigerung allgemeiner Intelligenz fuehrt. Diese Kritik deshalb, da das Auslagern und externe Bereithalten von Wissen auch die Merkfaehigkeiten des menschlichen Gehirns unterfordert und der Begriff der „Weisheit“ zunehmend an Gueltigkeit schwindet. Das Wissen als Teil der Groesse des Wissenden und/oder des Wissenschafters, auch als Grundlage der Definition von Wissenschaft und Forschung nicht im Gehirn des Lehrers, Professors, Trainers und/oder des Vorbildes zu wissen, ergibt die Tatsache enttaeuschender Unwissenheit.

Die bloß korrekte Handhabe einer Wissensdatenbank, eines Grossrechnerverbunds oder einer globalen Wissensquelle bestaetigt in keiner Weise die Professionalitaet im Umgang mit den Erkenntnissen aus der Vergangenheit als Grundlage fuer das kindliche, jugendliche und erwachsene Denken der Zukunft. Im Falle intensiver Nutzung der Informationstechnologie als Verwaltungsgroesse fuer den menschlichen Wissensfundus bedeutet im Zustand des Energieverlusts gaenzliche Ohnmacht, nicht Macht (Aphorismus: “Wissen ist Macht”).

Wissend ist auch so nur der kognitivempirisch Entwickelte, nicht der “Maechtige” im Sinne gekonnter Anwendung in Abhaengigkeit zur Synthese, demnach des Kuenstlichen.

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten