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Destruktive Wirkung der IT - März 7, 2024

Destruktive Wirkung der IT 05

These: Klinische Wirkung von Signalen auf die Physis Durch die nunmehr großflaechige Anwendung hochfrequentig-kabelloser Kommunikationsbehelfe, wie W-LAN-Adapter, Router, Repeater, Access Points, UMTS-Sender, GPRS- und Mobilfunkantennen, kommt es in Ballungszentren zur permanenten Belastung menschlicher Gehirne. Jenes elektromagnetisch multipolare Szenario fuehrt nachweislich zur arhythmischen Kumulation von Gehirnfluessigkeiten (Sekreten, Blut und aehnlich) und zur wechselzeitigen Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Dies hat – speziell bei Permaanwendern von Mobilfunktechnik (Nutzern von Mobiltelefonen und aehnlich) – Symtome von Vergesslichkeit, Schwachkoepfigkeit oder gar Epilepsie zur Folge. Eines von vielen Paradoxonen: Die aktuell eifrige verwendete Uebertragungstechnik fuer die Television (TV) “DVB-T” (“Digital Video Broadcasting Terrestrial”) wirkt im Gegenzug wie ein Stoersignal auf die speziell privat eingesetzten W-LAN-Komponenten. Dies hat zur Folge, dass die automatische Fehlerkontrolle (jene dient hauptsaechlich zur Vermeidung von Datenverlust durch Interferenzen) im W-LAN-Verbund dauerhaft aktiv ist, non-plausible Datenqualitaeten die Fire-Walling-Funktionen permanent mobilisieren und die betroffene W-LAN-Verbindung im schlimmsten Falle gaenzlich ausfaellt. Kurz: Das Streben der einen digitalen Verbindungsoption stoert die andere. Ergo: Fuer den im Umkreis von etwa 800 Metern verweilenden Anwender ergibt sich ein Stoer-/Signal-Feld-Scenario, welches nichtnur hochgradig gesundheitsschaedigend wirkt; die logisch-effiziente Nutzung von Kabelloskomponenten entwickelt sich sogar, wenn nicht speziell in der Heimanwendung, zum signalischen Desaster.

Zudem sind ueberzeugte Nicht-Anwender von kabellosen Daten-, Fernsprech- und/oder Media-Verbindungen bis dato und niemals vor der duemmlich-ineffizienten Anwendung von Kabelloskomponenten durch Moechtegern-Technokraten geschuetzt. Die Belastung durch die besonders gesundheitsschaedigenden Schnurlosverbindungen entwickelt sich also aehnlich massiv, wie das ruecksichtlose Rauchen in Anwesenheit und Naehe von Nichtrauchern, Schwangeren und/oder Kindern. Die gesundheitlichen Folgen sind ungleich hoeher, da die Dauerbelastung durch die unbewusste Permanenz der Anwendung schier unvermeidbar ist.

Wie unterschiedlich serioes die Aktionen/Reaktionen des Politikums auf Buergerinitiativen ausfallen, zeigt die Tatsache, dass die Pariser Stadtregierung im Januar 2008 den gesamten W-LAN-Betrieb in vom schaedigenden Elektromagnetismus besonders betroffenen Aemtern eingestellt hat. Die bis dorthin massiv aufgetretenen Gesundheitsprobleme von Beamten und Vertragsbediensteten der franzoesischen Hauptstadtregierung verschwanden erstaunlicher Weise beinahe vollstaendig noch am Tag der Abschaltung. Kopfschmerz-, Verspannungs- und Konzentrationsstoerungspatienten waren ad hoc gesundet und sohin beschwerdefrei.

Anders in der deutschen Grossstadt Stuttgart: Ob der Begeisterung der dortigen Stadtverwaltung werden zur gleichen Zeit beinahe unkontrolliert HotSpots, WLAN-Basen in Schulen und Grossbetrieben aktiviert. Die zusaetzlich dauerhafte Bestrahlung durch die betriebliche Schnurlostelefonie (beispielsweise unter Nutzung der Uebertragungsvariante “DECT”) fuehrt zu massiven Stoerungen im Umgang der Menschen miteinander. Latente Kopfschmerzen, Dauer-Spannungszustaende, Muskelkraempfe, Brechreiz, Augenroetungen, Sehstoerungen, Gehoerstuerze und Wallungen fuehren zu Misslaune und erhoehter Aggression. Das allgemeine Unverstaendnis fuer den jeweils eigenen Gesundheitszustand bedingt Ratlosigkeit, Hoffnungsschwaechen und Lustlosigkeit.

Der Automobilhersteller BMW beispielsweise reduzierte Ende 2007 auf Geheiss der Unternehmensleitung und freiwillig die bekannt leistungsschwaechende Belastung seiner Mitarbeiter durch Elektromagnetismus auf unter 100.000 Milliwatt pro Quadratmeter (µWatt/m²). Dies war jedoch nur durch den kostenignorant organisierten Austausch von DECT- und W-LAN Komponenten im betrieblichen Umfeld moeglich. Die blosse Hoffnung vieler grundlegend kostenorientiert agierender Unternehmensfuehrungen auf die rasche Verbesserung der bis dato verwendeten Technik reicht nicht zum Schutz der Mitarbeiter vor den dramatischen Langzeitfolgen aussergewoehnlicher Belastung durch Elektromagnetismus aus dem Nutzfeld der Informationstechnologie.

Die Salzburger Resolution zum Schutze der Buerger vor Elektromagnetismus sieht beispielsweise folgendes vor:

Es wird empfohlen, die Situierung und den Betrieb von Mobilfunksendeanlagen an ein Bewilligungsverfahren zu knuepfen. Dabei sollten nachfolgende Punkte beruecksichtigt werden: Vorangehende Information und aktive Einbeziehung der lokalen Bevoelkerung, Ueberpruefung mehrerer Standortalternativen, Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens, Beruecksichtigung des Orts- und Landschaftsbildes, Berechnung und Messung der Exposition, Beruecksichtigung bereits vorhandener hochfrequenter Feld-Quellen, Ueberpruefung und Ueberwachung nach Installation. Es wird empfohlen, auf staatlicher Ebene eine Datenbank mit detaillierten Angaben ueber alle Basisstationen und deren Emissionen zu erstellen. Ebenso wird empfohlen, für bestehende und kuenftige Mobilfunksendeanlagen alle technischen Moeglichkeiten auszunutzen, um eine moeglichst niedrige Exposition von Anrainern zu gewaehrleisten (ALATA-Prinzip). Neue Anlagen sind so zu planen, dass die Exposition in Bereichen, in denen sich Menschen laengere Zeit aufhalten, moeglichst gering ist und unter strikter Gewaehrleistung der Gesundheit der betroffenen Bevoelkerung erfolgt.

Die Beurteilung von biologischen Wirkungen im Niedrigdosisbereich ausgehend von Mobilfunksendeanlagen ist zum gegenwaertigen Zeitpunkt schwierig, jedoch zum vorbeugenden Schutz der oeffentlichen Gesundheit dringend erforderlich.

Wissenschaftlichspolitisch gibt es aktuell keine Messschwelle für nachteilige gesundheitliche Auswirkungen. Die Empfehlung von konkreten Immissionswerten ist daher mit entsprechenden Unsicherheiten verbunden und als vorlaeufig anzusehen.

Fuer die Gesamtheit der Immissionen hochfrequenter elektromagnetischer Felder wird ein Richtwert von 100 mW/m² (10 µW/cm²) empfohlen. Zum vorbeugenden Schutz der oeffentlichen Gesundheit wird fuer die Summe der niederfrequentpulsmodulierten hochfrequenten Immissionen von Mobilfunksendeanlagen, wie beispielsweise GSM-Basis-Stationen, ein vorläufiger Beurteilungswert von maximal 1 mW/m² (0,1 µW/cm²) empfohlen.

Mein Hinweis an Sie, werter Leser: Seit Druck und Veroeffentlichung dieses (meines) Buches im Jahre 2008 (Verlag Holtzbrinck, Berlin) wurden saemtliche Richtmaße mitunter auf den 5-fachen Wert erhoeht.

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten